Die Becherlupe – Günstig und genial für Kinder!!

Die Becherlupe habe ich schon seit einiger Zeit im Auge gehabt, allerdings gibt es mal wieder viele verschiedene Modelle und natürlich auch Preise. Durch Zufall habe ich dann in unserer örtlichen Buchhandlung (Olivia) die „Becherlupe original“ vom Moses Verlag gefunden und gleich mal eingepackt. Online könnt ihr sie zum Beispiel bei myToys bestellen.

Optisch macht die Becherlupe einen ordentlichen Eindruck. Sie ist zwar aus Plastik, was ich generell nicht so umweltfreundlich finde, aber auch hier ist es wie mit dem Zucker bei Kindern. Ich versuche auf Holzspielzeug zu achten, aber Lego und Playmobil kann ich meinen kleinen Jungs nicht durch eine akzeptable Alternative ersetzen. Mit 3,95€ ist die Becherlupe ein echter Schnappi und sollte im Sommer draußen bei euch nicht fehlen. Wie ihr auf den Bildern seht, besteht sie aus zwei Teilen, einem Becher, der mit Luftlöcher zur Luftzufuhr ausgestattet ist und einer Lupe, die sowohl 3- als auch 5-facher Vergrößerung kann.

Was kann ich denn nun alles mit der Becherlupe machen? Sie ist quasi ein Mini-Terrarium zum Fangen, Aufbewahren und beobachten von kleinen Insekten, anderen Lebewesen oder auch Pflanzen. Dabei versteht sich von selbst, dass die lebenden Tiere nach dem Beobachten auch schnell wieder freigelassen werden.

Wir haben uns erstmal mit Blüten von Salbei und Co. und Blättern  vom Ahornbaum an die Becherlupe herangetastet. Es ist erstaunlich, was diese kleine Vergrößerung schon alles sichtbar machen kann.

Dann kamen die toten Tieren in den Becher, wie Ameise, Kellerassel (die darf bei uns natürlich nicht fehlen ;-)) und eine Hummel. Nun wollten wir natürlich auch mal etwas lebendes beobachten und sind an den Strand gefahren, um Krebse zu fangen. Naja, unser Vorhaben war nicht von Erfolg gekrönt. Erstens war es gefühlte Windstärke 10 und wir wurden ordentlich durchgepustet und zweitens war das Wasser eisig kalt. Ich hatte schlauerweise meine Gummistiefel im Auto vergessen und drittens es war kein Krebs weit und breit aufzutreiben. Wir haben wirklich alle Stellen im Watt abgeklappert, wo sich eigentlich immer ein Krebs finden lässt, aber an dem Tag hatten wir kein Glück. Kurzerhand wurde die Becherlupe dann zum Muschelsammelbehälter umfunktioniert. Das war auch nicht schlecht. Und das Gute ist, wir müssen noch mal wieder los ans Wasser und haben einen netten Ausflug vor uns!

Apropos  Ausflug, dass hätte ich fast vergessen, die Becherlupe lohnt sich für zuhause für den Garten, aber auch immer für Unterwegs. Packt sie einfach ins Auto, dann habt ihr sie schnell zur Hand. Für Kinder im Alter von 3-8 Jahre finde ich es eine wunderbares Spielzeug zum Entdecken der Natur.

Als weiteren Tipp gibt es auch noch ein passendes Buch zur Becherlupe (Das Becherlupen-Buch). Ich habe es mir noch nicht angeschaut, aber es wäre sicherlich ein schönes Geschenk für Geburtstag oder Weihnachten für meinen großen Forscher.

Ich hoffe ich konnte euch für die Becherlupe begeistern, sie lohnt sich wirklich! Berichtet mir mal, was ihr alles beobachtet habt. Es wird von uns definitiv noch ein Becherlupenkrebsfoto folgen ;-).

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2 Kommentare

  1. Liebe Meike von foodforscher,
    inspiriert von deinem Bericht haben auch wir uns mal wieder unsere Becherlupe geschnappt. Seht her was wir tolles entdeckt haben (das Fangen war gar nicht so einfach :P).

    1. Wow, tolles Bild von einem Grashüpfer. Das Einfangen stelle ich mir in der Tat auch ziemlich schwierig vor 😉 Danke Birte!
      Wie versprochen poste ich euch heute noch ein Becherlupenbild mit Krebs. Keine Angst er ist tot. Aber tatsächlich hatten wir beim letzten Mal auch schon einen Krebs in der Becherlupe beobachtet. Denn dank des Becherlupenbuchs habe ich/wir gelernt, dass die Assel zu den Krebstieren zählt. Hättet ihr das gewußt?

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